Mittwoch, 28. März 2012

Weil er nicht arbeiten will!: Österreicher sägt sich selbst den Fuß ab

Wie krank muss man eigentlich sein um so etwas zu tun....

"Für Hans-Peter U. (56) ging es an diesem Tag um alles: Ein Arzt sollte endgültig klären, ob der Österreicher arbeitsfähig ist. Der Langzeitarbeitslose wollte diese Frage offenbar lieber selbst beantworten – und griff noch vor dem Termin zur Säge..."

Montagfrüh in der Steiermark: Ein Rettungshubschrauber landet im kleinen Örtchen Mitterlabill, transportiert den Schwerverletzten Hans-Peter U. ab. Lebensgefahr, Not-OP!
Was war passiert?
Hans-Peter U. ist laut dem Nachrichtenportal „oe24“ seit Jahren in Betreuung der österreichischen Arbeitsagentur. Mit den vermittelten Jobs war der Vater von zwei erwachsenen Kindern unzufrieden, zwei Anträge auf Frühpensionierung wurden bereits abgelehnt.
Für diesen Montag hatte Hans-Peter U. eine Ladung zur Pensionsversicherungsanstalt nach Graz erhalten. Dort sollte ein Chefarzt endgültig klären, ob der 56-Jährige noch arbeitstauglich ist.
Wie „ORF“ berichtet, wartet Hans-Peter U. am Montagmorgen, bis seine Ehefrau Monika und sein Sohn aus dem Haus sind. Dann greift er zu einer elektrisch betriebenen Säge.
Laut Polizei montiert er die Säge auf zwei Sesseln, entfernt ein Schutzblech und hält sein linkes Bein im Stehen gegen das rotierende Sägeblatt. Der Fuß wird oberhalb des Knöchels abgetrennt!
Hans-Peter U. alarmiert selbst die Polizei. Noch bevor die Rettungskräfte eintreffen, wirft er den abgetrennten Fuß in einen brennenden Ofen, schreibt „oe24.at“.
Der schwer verletzte Hans-Peter U. kommt ins Krankenhaus, er hat viel Blut verloren. Eine Not-OP rettet dem 56-Jährigen das Leben. Den Fuß können die Ärzte nicht mehr annähen. „Eine Retransplantation war nicht mehr möglich. Die Chirurgen konnten lediglich den Beinstumpf versorgen“, sagte eine Krankenhaus-Sprecherin.
Die Ermittlungen in dem Fall laufen. Laut Staatsanwaltschaft wurde der Fall vorläufig als „versuchter Selbstmord“ eingestuft. Die Polizei sprach von einer „unglaublichen Verzweiflungstat” aus Angst vor der ärztlichen Untersuchung.
Quelle: Bild Zeitung


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